Guter Rat: Neue Förderung: Jetzt Heizungscheck vornehmen!

Trotz sommerlicher Temperaturen sollten Eigentümer frühzeitig an einen Heizungscheck denken. Denn ist die Heizsaison erst einmal angelaufen, bedeuten notwendige Arbeiten mit eventuellem Ausfall der Heizleistung unangenehmes Frieren. Laut Experten ist der Sommer daher ideal, um vorzusorgen und Reparaturen vornehmen zu lassen. Muss die Heizung zusätzlich gewartet werden, empfiehlt es sich, den Check gemeinsam mit der Wartung vornehmen zu lassen, um Kosten zu sparen.

Einer Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge liegt das Durchschnittsalter von Heizungen in Deutschland bei 16,6 Jahren. Diese weisen somit ein beträchtliches Einsparpotenzial auf. Doch noch immer entfallen rund zwei Drittel der Energiekosten auf das Heizen.

Für den hydraulischen Abgleich und den Einbau neuer Heizungspumpen stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit dem 1. August 2016 sogar eine eigene Förderung bereit. Hauseigentümern werden hierbei 30 Prozent der Ausgaben erstattet. Weitere Informationen sind unter www.bafa.de erhältlich.
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Marktdaten: Studie: Immobilienpreise steigen stärker als Mieten

Die Preise für Eigentumswohnungen sind 2016 stark angestiegen. Dies zeigt der F+B-Wohn-Index, der jährlich die Preisentwicklung von Wohneigentum mit den Trends von Wohnungsmieten und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern vergleicht. Demnach sind Eigentumswohnungen durchschnittlich vom ersten zum zweiten Quartal 2016 um drei Prozent teurer geworden. Im Vergleich zu 2015 lag die Preissteigerung bei 6,3 Prozent.

Bei den Bestandsmieten verzeichneten die Analysten dagegen ein moderates Wachstum. Vom ersten zum zweiten Quartal 2016 wurden 0,1 Prozent Mieterhöhungen festgestellt. Auch bei Neuvertragsmieten liegen alle Top-Metropolen wie Berlin, Frankfurt oder München unter Bundesdurchschnitt.

Der F+B-Datenanalyse zufolge hatte von 494 Städten und Gemeinden lediglich das hessische Lampertheim mit 31.491 Einwohnern mehr als Prozent Mietsteigerung zwischen den jeweils zweiten Quartalen 2016 und 2015 verzeichnet.
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Immobilienkauf: Wohneigentum: Worauf Käufer achten sollten

Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist hoch. Laut Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) wünschen sich viele Menschen zwar die eigenen vier Wände, bevorzugen jedoch das scheinbar sorglose Wohnen auf der Etage. Zwar bringt ein freistehendes Einfamilienhaus durchaus mehr Pflichten und Kosten mit sich, doch auch Wohnungsbesitzer sind gemeinschaftlich für die ganze Immobilie verantwortlich.

Vor diesem Hintergrund sollten Kaufinteressenten frühzeitig ihr Investment prüfen und beispielsweise bei Neubauprojekten stets den Überblick behalten. Laut VPB fällt es Eigentümern besonders in Großanlagen schwer, die Kontrolle zu behalten. Denn die Eigentümergemeinschaft hat sich oftmals zum Zeitpunkt des Neubaus noch nicht gegründet. Gemeinsame Wünsche und Forderungen können demnach gegenüber Bauträgern nicht vermittelt werden.

In einem aktuellen Leitfaden hat der VPB die wichtigsten Aspekte rund um das Wohnungseigentum zusammengefasst, stellt Checklisten bereit, erläutert zahleiche Begriffe und beantwortet häufig gestellte Fragen. Weitere Informationen sind unter www.vpb.de erhältlich.
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Energieeffizienz: Denkmalsanierung: Tipps und Trends 2016/2017

Mit den aktuellen Methoden und Aspekten der Sanierung von Denkmalimmobilien beschäftigt sich die neue Ausgabe des Jahresmagazins „Denkmalsanierung“. Die Zeitschrift informiert Investoren, Eigennutzer und das Fachpublikum über Steuer- und Finanzfragen sowie alle relevanten Neuerungen aus der Branche. Wer eine denkmalgeschützte Immobilie erworben hat, kennt die umfangreichen Regeln, die es bei der Sanierung oder Restaurierung zu beachten gibt. So stellt beispielsweise die Dämmung oder auch die Schädlingsbekämpfung von Denkmalobjekten Bauherr und Handwerksunternehmen vor große Herausforderungen.

Das Fachmagazin bietet vor diesem Hintergrund Informationen rund um die Sanierung, einen Einblick in aktuelle Fördermöglichkeiten sowie die steuerlichen Vorteile für Kapitalanleger und Eigentümer. Auch die Bereiche „Smart Home“, alternative Energien oder das Thema altersgerechtes Wohnen werden in der aktuellen Ausgabe behandelt. Hilfreich für Hausbesitzer sind ebenfalls zahlreiche Adressen von Architekten, Restauratoren und Lieferanten historischer Bauelemente, die Erfahrung mit der Sanierung von Denkmalobjekten haben.

Die 112 Seiten umfassende Magazin „Denkmalsanierung 2016/2017“ kostet EUR 8,40. Es ist im Zeitschriftenhandel erhältlich. Auch über den Buchhandel kann das Magazin bezogen werden; ISBN 978-3-944549-11-8.
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Mieten & Vermieten: Urteil: Schließung von Müllschlucker rechtfertigt keine Mieterhöhung

In einem aktuellen Urteil entschied das Amtsgericht Berlin-Neukölln, dass die Stilllegung eines Müllschluckers keine Modernisierungsmaßnahme darstellt. Für eine Mieterhöhung ist demnach keine juristische Grundlage gegeben.

Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin die Schließung eines Müllschluckers als Modernisierungsmaßnahme angekündigt und ersatzweise eine Recyclingsammelstelle eingerichtet. Die anschließende Mieterhöhung um 4,70 Euro pro Monat akzeptierte die Mieterin jedoch nicht und zog vor Gericht.

Das Gericht gab nun aktuell der Mieterin recht. Bei der Schließung des Müllschluckers handele es sich nicht um eine Maßnahme zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts der Mietsache oder zur dauerhaften Verbesserung der Wohnverhältnisse.
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Politik & Wirtschaft: IVD fordert Neuregelung für Kredite

Bei der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie fordert der Immobilienverband Deutschland (IVD) die Politik auf nachzubessern. Denn die neu geschaffene Formulierung enthält laut den Branchenexperten eine erhebliche Altersdiskriminierung, bei der Menschen über 60 Jahren nicht mehr kreditwürdig sind.

Die neue Regelung schreibt vor, dass der Darlehensnehmer den Kredit vertragsgemäß erfüllen muss. Kreditinstitute interpretieren diese Vorgabe so, dass die Laufzeit des Darlehens nicht länger sein darf als die statistische Lebenserwartung des Darlehensnehmers. Dabei sind die Vorschriften der EU weit weniger streng, so der IVD. Der Gesetzgeber sollte sich daher an der Originalformulierung orientieren.

Auch Paare mit Kinderwunsch werden laut IVD bei der Kreditvergabe benachteiligt, da beide Einkommen auf die letzten 30 Jahre überprüft werden. Bleibt jedoch ein Elternteil nach der Geburt eines Kindes zu Hause, kann das Paar den Kredit mit nur einem Einkommen möglicherweise nicht mehr bezahlen.
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Marktdaten: Studie: Deutsche können sich größere Wohnungen leisten

Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zufolge sind die Mieten in Deutschland seit 2010 um 10,2 Prozent gestiegen. Parallel dazu haben sich die Einkommen durchschnittlich um 11,5 Prozent erhöht. Rein rechnerisch kann sich den Analysten zufolge jeder private Haushalt in Deutschland eine Wohnung von 94 Quadratmetern leisten, wenn ein Viertel des Einkommens für die Miete verwendet wird.

Desweiteren zeigt die Studie, dass sich drei Viertel der Deutschen eine teurere Wohnung leisten können als noch vor sechs Jahren. Mit 126 Quadratmetern führt der bayerische Landkreis Dingolfing-Landau die Liste der Wohnflächengrößen an. Mieter in Städten wie Stuttgart, Karlsruhe und Konstanz müssen dagegen durchschnittlich mit weniger Wohnraum vorlieb nehmen.

In Ballungszentren wie Berlin wurden zudem großen Mietsteigerungen verzeichnet: Seit 2010 müssen Mieter aufgrund des rasanten Wachstums der Einwohnerzahl durchschnittlich 26 Prozent mehr für ihre Wohnungen bezahlen.
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Baubranche: Bautipp: Auf Baupläne und Berechnungen bestehen!

Für den Bau eines Hauses sind zahlreiche Planungen und Kalkulationen notwendig. Diese werden jedoch nach Erfahrungen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) insbesondere bei Anbietern von Schlüsselfertig-Häusern nicht immer ordnungsgemäß übergeben – und dies kann kostenintensive Folgen mit sich bringen.

Denn ist die Übergabe der Planungsunterlagen nicht vertraglich geregelt, sehen Gerichte oftmals keine rechtliche Grundlage für die nachträgliche Übergabe der Dokumente. Doch bereits vor Baubeginn benötigt der Bauherr die Planungen für eventuelle Beratungsgespräche durch Sachverständige oder die Prüfung der Bauarbeiten vor Ort. Zudem kann er anhand der Unterlagen gegenüber Dritten nachweisen, dass der Bau geltenden Vorschriften entspricht.

Um Bauherren bei der Zusammenstellung der Baupläne zu helfen, hat der VPB einen Ratgeber entwickelt, der gratis unter www.vpb.de heruntergeladen werden kann.
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