Energieeffizienz: Preise halbiert: Solarstromspeicher wird immer attraktiver
Wie der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) aktuell mitteilt, sind die Preise für Solarstromspeicher deutlich gesunken. Einem aktuellen Bericht zufolge sind kleine Speicher mit einer Nennkapazität bis 10 Kilowattstunden heute rund 40 Prozent günstiger als noch vor vier Jahren. Größere Speicher mit einer Nennkapazität bis 30 Kilowattstunden sind sogar um mehr als 50 Prozent günstiger geworden.
Als ein wesentlicher Baustein der Energiewende stabilisieren die Stromspeicher durch ihre Pufferfunktion das gesamte Stromnetz und erweitern die Aufnahmefähigkeit der lokalen Stromnetze. Je nach Bedarf können sie bei großem Stromangebot Elektrizität aufnehmen und bei hoher Nachfrage wieder abgeben.
Doch auch wirtschaftlich wird die Nutzung einer eigenen Photovoltaikanlage für Hauseigentümer immer interessanter, da die Sonnenenergie durch die Speicherung optimal genutzt und ins Netz eingepflegt werden kann. Laut BSW-Solar wird bereits jede zweite Solarstromanlage im Eigenheimbereich mit einem Speicher installiert. Insgesamt sind deutschlandweit rund 60.000 Solarstromspeicher in Betrieb. Nach Schätzungen der Branchenverbände dürfte die Zahl der Stromspeicher in den kommenden zwei Jahren auf insgesamt 100.000 ansteigen.
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Leben & Wohnen: Glücksfaktor Haus: Warum Wohneigentum glücklich macht
Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem privaten Glücksgefühl und den eigenen vier Wänden? Laut der aktuellen Studie der LBS Stiftung Bauen und Wohnen „Macht Wohneigentum glücklich? – Glück, regionale Verbundenheit und ehrenamtliches Engagement in Deutschland“ ist dies tatsächlich der Fall.
Laut Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim deckt das eigene Zuhause nicht nur ein Grundbedürfnis, sondern ist gleichfalls ein soziales Gut. So hat die Studie gezeigt, dass sich Wohneigentümer beispielsweise stärker mit ihrer Region verbunden fühlen, mehr engagieren und sich somit mehr um das Geschehen um sie herum bemühen. Es entsteht ein „Wir-Gefühl“, das sich positiv auf alle anderen Lebensbereiche auswirkt.
Eine weitere Erkenntnis der Studie: Wohneigentümer sind mit ihrer aktuellen Wohnsituation generell glücklicher sind als Mieter. Das Gefühl, das eigene Zuhause finanzieren und gestalten zu können, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Diese positiven Auswirkungen der individuellen Wohnsituation fliesst laut Studieninitiatoren außerdem in das gesellschaftliche Zusammenleben mit ein und kann somit als wichtiger Entwicklungsaspekt verstanden werden.
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Marktdaten: Wohnungsbau: 277.700 Wohnungen in 2016 fertiggestellt
Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aktuell bekannt gibt, wurden 2016 insgesamt 277.700 Wohnungen gebaut. In Deutschland wird so viel gebaut wie seit 12 Jahren nicht mehr. Im Vorjahresvergleich wurden 2016 rund 12,1 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt.
Mit einem Plus von 9,6 Prozent fiel der Anstieg bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und 59,3 Prozent in Wohnheimen besonders deutlich aus. Immobilienverbände kritisieren jedoch, dass der aktuelle Wohnungsbau nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Denn trotz steigender Baugenehmigungen haben sich die Rahmenbedingungen für den Neubau verschlechtert und stellen somit ein Hemmnis für Investoren dar.
Die Immobilienwirtschaft fordert nun von der Politik, durch konkrete Maßnahmen Hindernisse im überregulierten Wohnungsbau zu beseitigen und neue Impulse zu setzen. Eine „To-do-Liste“ von Organsiationen und Verbänden soll den Parteien helfen, den Wohnungsbau zukünftig weiter anzukurbeln.
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Immobilienkauf: Wohnungskauf: Vorab Substanz und Miteigentümer prüfen!
Die Vorteile von Eigentumswohnungen liegen auf der Hand: Man investiert in die eigenen vier Wände, Kosten und Verpflichtungen rund um die Immobilie werden jedoch von der Wohnungseigentümergemeinschaft gemeinsam getragen. Doch was sich augenscheinlich gut anhört, kann später zur Belastung werden, warnt aktuell der Verband privater Bauherren e.V.
Vor diesem Hintergrund ist es ratsam, sich vor dem Erwerb einer Eigentumswohnung mit den zukünftigen Miteigentümern zu befassen. Beispielsweise kann ein dominierender Mehrheitseigentümer theoretisch wichtige Sanierungsmaßnahmen herauszögern oder auch Umlagezahlungen zurückhalten, was dann zu Lasten der übrigen Eigentümer geht.
Ein Blick auf die Bausubstanz und den Gesamtzustand der Immobilie gibt darüber hinaus wichtige Hinweise darauf, wie gut die Gemeinschaft funktioniert und ob der Fokus auf einen Werterhalt der Immobilie liegt.
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Energieeffizienz: Studie: Energieeffizienz rückt bei Büroimmobilien in den Fokus
Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) werden die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz für Investoren und Nutzer von Gewerbeimmobilien immer wichtiger. Doch nach wie vor zählt die Wirtschaftlichkeit zu den wichtigsten Kriterien. Insgesamt wurden Entscheidungsträger von 20 der wichtigsten Büroimmobilieninvestoren befragt.
Büroimmobilien stellen mit einem Energieverbrauch von 20 Prozent im Bereich der Nichtwohngebäude die größte Untergruppe dar und haben somit laut Studienergebnissen großes Energiesparpotenzial. Insgesamt existieren bundesweit 323.700 Büro- und Verwaltungsgebäude mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 136 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.
Durch den starken Wettbewerb zwischen Investoren wird Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten jedoch eine untergeordnete Rolle zugeteilt. Die Rahmenbedingungen werden darüber hinaus von Investoren hinsichtlich behördlicher Auflagen und Fördermöglichkeiten scharf kritisiert. Nutzer von Gewerbeimmobilien gaben jedoch an, dass energetische Sanierungen zu einem Imagegewinn und zur Steigerung des Immobilienwertes beitragen.
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Facility Management: Urteil: WEG muss drei Angebote zur Auftragsvergabe einholen
Das Landgericht Frankfurt/Main hat aktuell entschieden, dass bei der Beschlussfassung über eine Auftragsvergabe einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) mindestens drei alternative Angebote vorliegen müssen. Ist dies nicht der Fall, ist der Beschluss anfechtbar (AZ 2-13 S 2/17).
Im vorliegenden Fall hatte eine Wohnungseigentümerin gegen den Beschluss ihrer WEG geklagt. Dabei wurde die Auftragsvergabe an einen Hausmeisterdienst festgesetzt, für den es lediglich ein Alternativangebot gegeben hatte. Sie war der Ansicht, dass mindestens drei Angebote hätten vorliegen müssen.
Das Landgericht gab der Eigentümerin nun aktuell Recht. Um ordnungsgemäßer Verwaltung zu entsprechen und sachgerecht vergleichen zu können, hätten der WEG drei Angebote für die Dienstleistungen vorliegen müssen.
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Mietflat, was könnte das sein?
Bei der Vermietung von Kapitalanlegerwohnungen steht die bequeme Vermietungsflat hoch im Kurs und wird immer mehr genutzt. 50% der genutzten Wohnungen in Deutschland sind Mietwohnungen. Tausende von Menschen haben eine Immobilie zur Kapitalanlage in den letzten 5 Jahren erworben. Es kommen neue Herausforderungen auf sie als Eigentümer zu, die es zu meistern gilt. Ohne Frage müssen die neuen […]
Steuern & Finanzierung: Hausfinanzierung: Darlehensangebote im Test
In ihrer aktuellen Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat Stiftung Warentest verschiedene Kreditangebote zur Baufinanzierung verglichen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Banken für das Bereitstellen eines Darlehens oft überhöhte Zinsen verlangen. Die Anzahl der Freimonate, in der die Kredite noch nicht abgerufen werden, variieren dabei je nach Anbieter.
Nach Ablauf dieser Freimonate müssen Bauherren jedoch doppelt zahlen. Zum einen verlangen die Banken den üblichen Vertragszinssatz, zum anderen werden nahezu überall Bereitstellungszinsen von drei Prozent fällig. Damit liegen diese fast doppelt so hoch wie die seit den 90er Jahren drastisch gesunkenen Kreditzinsen.
Bereits ab dem dritten oder vierten Monat nach Kreditzusage werden diese zusätzlichen Zinsen bei vielen Banken fällig. Andere Institute räumen sechs, neun oder sogar zwölf Karenzmonate ein. Es lohnt sich also, die Darlehen zu vergleichen und einen größtmöglichen Puffer für die Baufinanzierung zu schaffen. Der ausführliche Artikel erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/bereitstellungszinsen abrufbar.
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Baubranche: Bautipp: Bebauungsplan kann Verkaufsargument darstellen
Für viele Bauherren bedeuten die Vorgaben von Grenzen durch den Bebauungsplan eine nervenaufreibende Belastung. Doch wie der Verband privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, kann das geltende Baurecht gerade beim Verkauf von Altbauten auch entscheidende Vorteile mit sich bringen.
Denn ein Bebauungsplan regelt verlässlich, was gebaut werden darf und was nicht. Da viele Kommunen die Nachverdichtung von Immobilien fördern, ist die Erweiterung eines älteren Wohngebäudes beispielsweise problemlos möglich. Somit wird eine kleinere Immobilie, die viel Potenzial zum Ausbau bietet, durchaus auch für den gehobenen Käufermarkt wieder interessant.
Wer für das Verkaufsgespräch optimal vorbereitet sein möchte, kann zusätzlich in einer Bauvoranfrage klären lassen, wie genau das Haus erweitert oder auch durch einen Neubau ersetzt werden darf und potenziellen Käufern somit das Potenzial der eigenen Immobilie konkret aufzeigen.
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Energieeffizienz: Sanierungsfahrplan: dena unterstützt bei der Hausmodernisierung
Um Hauseigentümer bei der Sanierung ihrer Gebäude zu unterstützen, hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung sowie dem Passivhaus Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einen individuellen Fahrplan entwickelt.
Denn eine Haussanierung erfolgt in der Regel aus finanziellen und zeitlichen Gründen oftmals über Jahre hinweg und muss Schritt für Schritt geplant werden. Der neue Sanierungsfahrplan wird im Rahmen der Vor-Ort-Beratung ab dem 1. Juli 2017 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Ergebnis einer Energieberatung anerkannt und gefördert. Die Zusammenstellung der Sanierungsmaßnahmen richtet sich dabei nach dem Gebäude, den individuellen Bedürfnissen und persönlichen Wünschen des Hauseigentümers.
Auch für Energieberater bedeutet das neue Instrument eine praktische Hilfe in ihrem Arbeitsalltag. Was vorher individuell erarbeitet werden musste, kann mit Hilfe des Bilanzierungsprogramms systematisch strukturiert und auch mit bundesweiten Sanierungsprojekten verglichen werden.
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