Diese 10 Punkte sollten Sie beim Immobilien kaufen unbedingt beachten
In den letzten 30 Jahren habe ich beim Immobilien kaufen viele Erfahrungen gemacht bzw. auch gesehen vor welcher Herausforderung meine Kunden und Interessenten standen. Daraus entstand eine Liste mit den 10 wichtigsten Punkten, die Sie beim Kaufen einer Immobilie als Kapitalanlage unbedingt beachten sollten. Von den persönlichen Bedürfnissen bis hin zur finanziellen Situation und Möglichkeiten sollten […]
Guter Rat: Frühjahrscheck fürs Haus: Jetzt kleine Schäden beseitigen
Die kalten Wintermonate sind nun endgültig vorbei. Für Eigentümer bedeuten die frühlingshaften Temperaturen, dass ihr Haus auf kleinere Schäden untersucht und für das kommende Jahr fit gemacht werden muss – von innen und von außen.
Ob loser Putz, fehlende Dachziegel oder mit Laub verstopfte Regenrinnen – wer jetzt entstandene Schäden beseitigt, spart nachher Zeit und Geld für aufwändigere Sanierungen. Sind gleichzeitig Renovierungsarbeiten geplant, macht es Sinn, diese direkt mit kleineren Reparaturen zu kombinieren und so Geld zu sparen. Wichtig ist es außerdem, die Außenfassade, Fenster und Türabdichtungen auf Feuchtigkeit zu überprüfen.
Wer eine Solaranlage besitzt, sollte diese ebenfalls auf Schäden oder Beeinträchtigungen überprüfen, um sich den vollen Ertrag bei der anstehenden Sonnensaison zu sichern. Doch auch für Hauseigentümer mit herkömmlichen Heizanlagen lohnt sich ein kritischer Blick auf die Abrechnung. Ist sie trotz milder Wintermonate zu hoch, sollte über eine effizientere Heizanlage nachgedacht werden.
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Politik & Wirtschaft: Immobilienerwerb: Haus & Grund fordert Senkung der Grunderwerbssteuer
Der Eigentümerschutzverband Haus & Grund fordert aktuell, die Grunderwerbssteuer zu senken und insbesondere jungen Familien dadurch den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Laut den Marktexperten stellt diese eine zu hohe Belastung dar und lässt sich auch nicht durch spätere Förderprogramme wieder ausgleichen.
Seitdem die Bundesländer seit 2006 die Möglichkeit zur Erhöhung der Grunderwerbssteuer haben, hat sich der Steuersatz in fünf Ländern von 3,5 auf 6,5 Prozent nahezu verdoppelt. Hauskäufer, die auf einen Kredit angewiesen sind, können diese Kosten jedoch nicht mit finanzieren und müssen die Steuer aus dem Eigenkapital zahlen. Die Folgen: Durch weniger Eigenkapital verteuert sich der Kredit oder wird unter Umständen erst gar nicht bewilligt.
Haus & Grund weist zudem darauf hin, dass die Finanzierung einer niedrigeren Grunderwerbssteuer durchaus den Ländern zuzumuten ist, da in einigen Bereichen des Immobilienerwerbs gar keine Steuern anfallen würden.
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Baubranche: Bautipp: altersgerecht umbauen statt umziehen!
Wer in jungen Jahren ein Haus baut, denkt in der Regel nicht an ein barrierefreies Umfeld. Doch im Alter können scheinbar kleine Treppenaufgänge, Schwellen oder enge Bäder erhebliche Hindernisse darstellen und zwingen Hauseigentümer oftmals zu einem Umzug. Doch die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren e.V. empfehlen, zunächst einmal einen Umbau in Erwägung zu ziehen.
Denn viele Menschen möchten besonders im fortgeschrittenen Alter in den vertrauten vier Wänden und ihrer Nachbarschaft bleiben. Ein erster Schritt ist hierzu eine umfassende Beratung durch einen Bausachverständigen. Hierbei werden die Bedürfnisse der Bewohner geklärt und eine individuelle Bauplanung entwickelt.
Hilfreich ist ebenso eine Prognose des Hausarztes, um die zu erwartenden Ansprüche richtig einschätzen zu können. Oftmals kann anschließend mit teils einfachen Umbaumaßnahmen eine hohe Lebensqualität und das gute Gefühl, im eigenen Zuhause bleiben zurückgewonnen werden.
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Energieeffizienz: Gebäudeenergiegesetz gescheitert: Verbände fordern neue Konzepte
Ursprünglich sollte das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum 01.01.2018 in Kraft treten und den Klimaschutz mit dem Bausektor in Einklang bringen. Doch wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) aktuell bekannt gibt, konnten sich der Koalitionsausschuss nicht auf einen Kompromiss einigen. Experten sehen in dem Scheitern einen herben Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor.
Denn ohne gesetzliche Regelung bleibt der Energiestandard bei öffentlichen Gebäuden zunächst ohne konkrete Vorgaben und verstößt damit gegen die EU-Gebäuderichtlinie. Die dena bezeichnet es zudem als ein schlechtes Signal, dass die Verantwortlichen die Klimaschutzziele allen Anschein nach nicht ernst nehmen. Nicht zuletzt hätte das GEG das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vereinfacht und damit vielen Handwerkern, Architekten und auch Bauherren geholfen.
Branchenverbände wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) fordern nun von Politik und Wirtschaft, neue Konzepte für eine praxisnahe Regelung zu schaffen, um den Weg zur Energiewende im Gebäudesektor zu bereiten.
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Mieten & Vermieten: Urteil: Betriebskosten müssen klar aufgeschlüsselt werden
Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass Positionen der Betriebskostenabrechnung nach den Ziffern des Betriebskostenkatalogs aufgeschlüsselt werden müssen. Eine Zusammenfassung der Kosten ist aufgrund der fehlenden Differenzierung demnach nicht zulässig (AZ VIII ZR 285/15).
Im vorliegenden Fall hatte sich eine Mieterin geweigert, Betriebskosten nachzuzahlen, da ihre Vermieterin die Kosten für Grundsteuer und Straßenreinigung in einer Position zusammengefasst hatte. Sie erklärte die Abrechnung für nicht nachvollziehbar und damit als formell unwirksam.
Der Bundesgerichtshof stimmte nun aktuell der Mieterin zu. Bei den zusammengefassten Kosten handelt es sich nicht um sachlich eng verknüpfte Positionen wie beispielsweise die Berechnung für Frisch- und Schmutzwasser. Die Vermietern muss eine ordnungsgemäße Abrechnung zur Verfügung stellen, die die unterschiedlichen Positionen auch ohne den Abgleich mit Zusatzbelegen klar erkennbar macht.
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Immobilienkauf: Hausfinanzierung: Die besten Angebote im Test
Nach wie vor gibt es günstige Darlehen zur Immobilienfinanzierung auf dem Markt. Zwar sind die Zinsen für Baukredite gestiegen, doch laut einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest gibt es nach wie vor attraktive Angebote unter 2 Prozent bis zu 25 Jahre lang. Die besten Anbieter aus mehr als 100 Banken, Vermittlern, Bausparkassen und Versicherern hat Stiftung Warentest aktuell zusammengestellt.
Je nach Zinsbindung, Eigenkapital und Immobilie unterscheiden sich die Zinssätze in den Modellfällen erheblich. Die Hypovereinsbank zum Beispiel, deren Kredite auch bei Vermittlern wie Planethome und Enderlein erhältlich sind, vergab ein Darlehen mit 20 Jahren Laufzeit zum Effektivzins von 1,65 Prozent. Zum Vergleich: Bei teuren Banken war das gleiche Darlehen mit einer Kreditsumme von 180.000 Euro um fast 25.000 Euro teurer.
Neben niedrigen Zinsen konnten einige Institute ebenfalls mit flexiblen Konditionen wie einem Sondertilgungsrecht oder variablen Tilgungssatz punkten. Der ausführliche Test ist unter www.test.de/immobilienkredit abrufbar.
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Marktdaten: Wohnen wird teurer: Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum steigt
Dem aktuellen Postbank-Wohnatlas 2017 zufolge sind die Preise für Immobilien deutschlandweit weiter angestiegen. Etwa 242.000 Euro gaben die Deutschen 2016 durchschnittlich für den Kauf einer Immobilie aus, was rund sechs Haushalts-Jahresnettoeinkommen entspricht. Im Vergleich zu 2014 stellte die Vorgängerstudie noch fünf Haushalts-Jahresnettoeinkommen fest.
Spitzenreiter der teuersten Regionen ist aufgrund von hochpreisigen Ferienwohnungen der Landkreis Nordfriesland, in dem mehr als 23 Pro-Kopf-Jahreseinkommen für 100 Quadratmeter Wohnfläche gezahlt werden müssen. Auf den weiteren Plätzen des Wohnrankings liegen München, Freiburg im Breisgau, der Landkreis Miesbach, Hamburg und Berlin.
Den Analysten zufolge ist ein weiterer Trend erkennbar: In vielen teuren Regionen koppeln sich die Immobilienpreise immer mehr von den Einkommen ab. Besonders bleiben die Löhne in Berlin hinter den Kaufpreisen für Immobilien zurück. Der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum wird demnach auch in den kommen Jahren weiter ansteigen.
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Welche Immobilienarten gibt es eigentlich?
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Baubranche: Bautipp: Steuerersparnis und Zuschüsse abwägen!
Hauseigentümer können Handwerksdienstleistungen in der Regel steuerlich geltend machen. Dies gilt allerdings nur, wenn es für dieselbe Maßnahme keine staatlichen Zuschüsse gibt. Darauf weist der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell hin.
Wird ein Haus beispielsweise im Rahmen eines KfW-Förderprogramms saniert, können die Kosten für die Maßnahmen nicht zusätzlich als abzugsfähig eingereicht werden. Werden die Leistungen jedoch aufgeteilt, können Eigentümer von beiden Begünstigungen Gebrauch machen. So können die Kosten für eine Außendämmung beispielsweise steuerlich geltend gemacht und parallel eine KfW-geförderte Heizung installiert werden.
Die Bauexperten empfehlen daher, die unterschiedlichen Maßnahmen und die entsprechenden Zuschüsse sorgfältig zu vergleichen und abzuwägen, welche Sanierungsmaßnahme sich für welche Bereiche lohnt. Der unabhängige Sachverständige berät Hausbesitzer bei der Vorbereitung der Arbeiten und überwacht die Ausführungsqualität am Bau.
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